Gleitzeitkonten

Flexible Arbeitszeiten gehen meist einher mit einer Protokollierung und Vergleich gegen Unter- und Obergrenzen in denen die monatlichen Summen im Vergleich zu einem Soll schwanken dürfen.

Beim ersten Aufruf des “Zeitkonten”-Menü (1) sollte zunächst die Verteilung der Wochenarbeitszeit vorgenommen werden. Nach “Weiter” (2) erscheint eine Übersicht über eine Arbeitswoche mit 40 Stunden.

Um statt einer 40 Stundenwoche z.B. eine Teilzeitstelle mit 25 Stunden (3) abzubilden, müssen zunächst die Wochentage in der Woche gewählt werden, an denen gearbeitet werden soll (4) und ggf. die Verteiluung auf die Wochentage noch angepasst werden (5).

Eine Beschäftigung mit 25h/Woche verteilt auf Montag bis Donnerstag könnte wie folgt (7) dargestellt sein. Dies sind die Gutschriften, die bei Urlaub oder Krankheit auf das Gleitzeitkonto addiert werden. Ein Urlaub am Mittwoch würde mit 5h Gutschrift bedeuten.

Zuschläge für Samstags- und Sonntagsarbeit

Ebenfalls Bestandteil der Zeitberechnung sind Zuschläge für Samstags- und Sonntags, bzw. Feiertagsarbeit. Diese Zuschläge werden als Faktor angegeben (1). Es wird die Arbeitszeit mit dem Faktor multipliziert (und nicht der Lohn pro Stunde). Dies ist im Effekt zwar der gleiche Monatslohn. Die Auswirkungen lassen sich am besten einem Zeitausgleich für Wochenendarbeit darstellen. Wenn ein Faktor von ‚2‘ für Sonntagsarbeit vom Arbeitgeber festgelegt wurde, bedeutet dies nicht nur, dass der doppelte Lohn gezahlt wird. Es ist aber auch möglich einen Zeitausgleich von 2 Tagen zu nehmen.

Ausgleich von Überstunden

Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu Gleitzeit beinhalten zumeist auch Regeln für Grenzwerte, bei deren Überschreitung ein Ausgleich angestrebt wird. Dieser Ausgleich kann eine Auszahlung von Überstunden sein. Bei Auszahlung kann in der Übersicht eine Anpassung eingetragen werden.

Es können 2 Schwellwerte eingegeben, zu den relativ der jeweilige Monatswert eingetragen wird(2). Der dünne Strich in der Mitte symbolisiert den Sollwert, der fette Balken mit dem grauen Feld dient zur Anzeige des tatsächlichen Wertes im Verhältnis zu den Warnwerten.

Mitunter werden Überstunden oberhalb von einem Schwellwert auch ersatzlos gestrichen. Auch dies kann eingestellt werden (3).

Darstellung

In der Übersicht werden neben der grafischen Übersicht des Monatsergebnisses (7) auch die Eckdaten zur Sollarbeitszeit (176:00h) , Anzahl der Arbeitstage (22 Tage) und 16 Einträge, die angerechnet werden.

Mit (i) werden die dazugehörigen Einträge dargestellt. Für Gleitzeitkonten wird immer eine Monatsansicht (hier Oktober 2018) dargestellt (1).

Für die Samstagsarbeit (2) wird die tatsächlich geleistete Zeit (hier 8:36h) wie auch die gewichtete Zeit (hier 10:45h) nach Multiplikation mit dem Samstagsfaktor (hier: 1,25) angegeben. Urlaubstage werden in dem Beispiel mit 8h verrechnet.

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